Das MUSIL – Museum für Industrie und Arbeit in Brescia freut sich, die dritte Ausgabe der Reihe „Musil im MUSIL" anzukündigen, die dieses Jahr den Studientag „Parallele Schriften. Robert Musil und seine Kollegen" präsentiert.
Die Initiative findet am Samstag, den 12. September 2026, ab 09:30 Uhr, im MUSIL – Eisenmuseum von San Bartolomeo statt.
Der Studientag möchte die nicht zufällige Namensgleichheit des Museums mit dem großen österreichischen Autor aufgreifen und einen zentralen Aspekt seines Werkes vertiefen: die Beziehungen Robert Musils zu den großen Schriftstellern und Intellektuellen der Epoche. Die wissenschaftliche Koordination liegt bei Prof. Dr. Micaela Latini von der Universität Ferrara.
Das Tagesprogramm umfasst folgende Vorträge:
- Einleitung: René Capovin (MUSIL Brescia) mit Musil im MUSIL. Eine kurze Geschichte
- Roberta Ascarelli (Universität Siena): Ist es möglich, Geister auszutreiben? Über Musil und Weininger
- Ulisse Dogà (Universität Triest): Das Unerreichbare: Musil, Guillaume und die Grammatik des Möglichen
- Ludovica Boi (Universität Verona): Der Autor als Bühne seiner „anderen". Robert Musil und Franz Blei zwischen Intertextualität und Selbstreflexion
- Samir Thabet: Ethik und Ästhetik: Schönberg, Musil, Bernhard
- Isabella Ferron (Universität Modena und Reggio Emilia): Robert Musil und Anton Kuh zwischen kognitiver Krise und sprachlicher Performativität: kurze Formen der Moderne
- Katia Botta (Universität Parma): Dialoge auf dem Berg
- Schlussfolgerungen: Micaela Latini (Universität Ferrara)
Die Konferenz ist öffentlich zugänglich und wurde dank des Beitrags der DIAC - Generaldirektion für Bibliotheken und Kultureinrichtungen (Kulturministerium) realisiert.


